Kunden, die Ihre Botschaft verstehen, werden auch Käufer!

Wie ist das eigentlich mit den Botschaften? Sie sollen klar sein, verständlich, ankommen … und verkaufen. Aber was ist, wenn Ihr Text eine solche Botschaft nicht überbringt, den Leser nicht fesselt und keine Reaktion auslöst? Ganz einfach: Der potenzielle Kunde kauft Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung nicht. Mit anderen Worten: Text ist einer der am meisten unterschätzten Wettbewerbsfaktoren und das A und O, um Ihre Kommunikationsziele zu erreichen.

Das Team des Kommunikationsbüros „Le Bureau“ (www.u-schaecher.de) bringt den Kundennutzen zielgruppengerecht auf den Punkt: in Flyern oder Mailings, auf Websites … und wenn gewünscht, auch als SEO-Text.

Fehlerfreie Printmedien überzeugen!

„Ich wusste es ja, Ihnen kann man einen Text geben, von dem man meint, er ist 100 % fehlerfrei und was ist? Sie finden doch noch etwas.“ Das ist ein Kompliment, das wir Detailverliebten und Pingeligen gerne hören. Manchmal ist es zwar schwierig, nicht das Etikett des Nörglers oder Besserwissers zu bekommen, doch die Fehlersuche und das Finden ist unser Job als Korrektor/Lektor … und den machen wir mit Begeisterung, ganz zum Nutzen unserer Auftraggeber, die einen hohen Anspruch an Qualität haben und damit ihre eigenen Kunden überzeugen. Es lohnt sich – auch für Social Media-Beiträge u. ä.

Language is the key to the heart of the people!

Genau der Meinung sind auch wir, dass Sprache der Schlüssel ist, der zum Herzen der Menschen führt, zu anderen Kulturen, zu Geschäftspartnern und zum Erfolg. Deshalb setzt das Übersetzen eines Textes ein hohes Maß an stilistischem Feingefühl, Sprachgefühl und Kompetenz voraus. Denn auch ein übersetzter Text soll sprachlich auf die Zielgruppe zugehen und dafür die richtigen Worte finden. Und das versuchen wir bestmöglichst in Deutsch, Englisch und Französisch.

Probieren Sie es aus: Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: 06003 7229 oder per E-Mail Le_bureau@t-online.de

Storytelling: Erzähl mir eine Geschichte!

Storytelling ist einer der wichtigsten Trends im Content- und E-Mail Marketing

„Es war einmal …“. Keine Sorge, so sollte der Einstieg in einen Newsletter oder Onlinetext nicht aussehen. Was für die Brüder Grimm gut war, ist nicht unbedingt prickelnd für Newsletter-Abonnenten oder die Besucher von Webseiten. Wir wollen ja schließlich keine Märchen erzählen, sondern ein Produkt, eine Dienstleistung oder Information gut verpackt an den Mann / die Frau bringen.

Um nichts anderes geht es bei dem neuen Hype-Wort „Storytelling“. Weg von langatmigen, manchmal langweiligen, eintönigen und mit Suchbegriffen vollgespickten Texten und hin zu spannenden Geschichten, die neugierig machen.

Aufmerksamkeit erwecken ist das Stichwort, um das es beim Storytelling geht. Und das ist gut so, denn neue Ideen müssen her, um Internetnutzer und E-Mail Empfänger wachzurütteln. Wer sich in überfüllten E-Mail Postfächern der Verbraucher behaupten will, muss sich Neues einfallen lassen, um nicht vom Empfänger weggeklickt zu werden.

Wer die Aufmerksamkeit des Lesers auf der Webseite fesseln will, sollte ihm/ihr etwas bieten, um sich aus der Masse der Konkurrenz hervorzuheben. Dafür steht Storytelling.

Für Texter und Marketer ist Storytelling eine Herausforderung – und das im positiven Sinn, denn endlich ist die legitimierte Chance da, der eigenen Kreativität und Phantasie freien Lauf zu lassen. Alles im Rahmen natürlich. Aber (fast) alles ist auch möglich im Zeichen des Storytelling. Die neue Kreativität hat vor allem Bedeutung für das E-Mail Marketing. Die Kundenansprache soll persönlicher werden. Weg von formalen Anreden wie „Sehr geehrte/r xxxxxxx“ hin zur pfiffigen Ansprache, wie zum Beispiel „Liebe Frau xxx, wussten Sie schon, dass xxxxx“.

Storytelling will die Monotonie durchbrechen, Aufmerksamkeit erregen, Bedürfnisse wecken und Kaufentscheidungen erleichtern.

Und das funktioniert nur, wenn man seine Zielgruppe mit ihren Wünschen und Bedürfnissen gut kennt. Nur so gelingt es, zielgruppengenau auf Kundenwünsche einzugehen und Lösungen anzubieten. Die plumpe Anmache à la „Kauf jetzt“ und „Wir sind die besten“ zieht schon lange nicht mehr – zumindest nicht langfristig. Denn ein erklärtes Ziel der meisten Unternehmen ist es ja, Kunden langfristig an sich zu binden. Und das gelingt nur, wenn diese sich gut aufgehoben fühlen.

Eine gute Möglichkeit, Storytelling umzusetzen, sind Themenwelten. Hier kann man wunderbar Geschichten aus dem Alltag erzählen, mit denen sich der Verbraucher identifizieren kann. In Themenwelten lassen sich Ratschläge verpacken, Lösungen vorstellen und Tipps platzieren, ohne aufdringlich zu wirken. Das Produkt, um das es geht, steht zunächst nicht im Vordergrund, denn zuerst soll ein Vertrauen zum Leser aufgebaut werde.

Storytelling kann jedoch auch ganz abstrakt sein und muss gar nichts direkt mit dem Produkt zu tun haben. Das erscheint nur am Rande, z.B. als Call-to-action oder Banner. Bei dieser Art von Storytelling geht es darum, die Markenbekanntheit, Brand Awareness, zu steigern, Die ist meist mit einer bestimmten Lebenseinstellung, einem Feeling verknüpft, die durch Storytelling transportiert wird.

Storytelling auf allen Kanälen

Storytelling ist eine Strategie, die sich über alle Kanäle ziehe sollte: von der Landingpage, über Posts in Social Media Kanälen, in Werbemitteln bis hin zu Blogbeiträgen und PR. Was bedeutet das?

Die Geschichte, also Story, die man um ein Produkt oder eine Dienstleistung entwickelt, sollte sich wie ein roter Faden durch alle Kommunikationsmaßnahmen ziehen – sowohl online als auch offline.

Storytelling stringent in Kampagnen integrieren

Ein sehr gutes Beispiel ist die Storytelling-Strategie des Automobilherstellers Opel für das Automodell Opel Adam: zur Website adamyourself

adamyourself-landingpage

Bekannt wurde der kleine Opel durch die öffentlichkeitswirksame Kooperation mit dem TV-Format „Germanys Top Modell“. Damit hat das Unternehmen einen hohen Bekanntheitsgrad hauptsächlich bei jungen Frauen erzielt. Das ist genau die Zielgruppe, die die Marketingstrategen für den Absatz dieses Automodells im Visier haben. Darauf aufbauend wurde eine Story entwickelt, in der es um die Wandelbarkeit und das Verschönern des Interieurs des Pkw geht. Angelehnt an die Sehnsucht, hübsch auszusehen und aus der Masse hervorzustechen, können junge Frauen dies auf ihr Auto übertragen, indem sie das Innenleben des Autos nach eigenen Wünschen „aufpimpen“. Die Kernaussage der Opel Adam „Mach dein Auto so schön wie dich selbst“ zieht sich stringent durch alle Maßnahmen des Kampagnenmanagements, von der Werbung bis zu passenden Landingpages.

Storytelling birgt große Chance auf Viralität

Careys Berlin-Besuch war ein PR-Erfolg für die Telekom (Alle Fotos: Telekom)

Soziale Netzwerke haben großes Potenzial, Storys zu platzieren, die sich durch „Teilen / Shares“ selbst vervielfältigen. Und sie können, wie am Beispiel der Deutschen Telekom mit dem Ballettröckchen tragenden Bob Carey, für riesiges Medienecho sorgen. Geschichten wie von dem Mann, der zur Erheiterung seiner krebskranken Frau Bilder von sich selbst im rosa Tutu macht, sind legendär.

Quelle: Erfolg im rosa Tutu Wie die Telekom mit Storytelling die Marke stärkt – Horizont

Dabei haben sie nichts mit den Produkten zu tun, aber sie schaffen Aufmerksamkeit und steigern die Markenbekanntheit. Verbraucher leiben solche Geschichten, die sich zum Beispiel in den sozialen Medien wie ein Lauffeuer verbreiten und immense Bekanntheit erlangen. Dadurch steigert sich auch der „Trust“, also das Vertrauen in das Unternehmen und letztendlich werden so auch Kunden gewonnen.

Virales Marketing ist eine Marketingform, die soziale Netzwerke und Medien nutzt, um mit einer meist ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf eine Marke, ein Produkt oder eine Kampagne aufmerksam zu machen.Die bekannteste Form von sich im Netz viral verbreitenden Inhalten ist das Virale Video.

Quelle: Wikipedia

Aktive Imagepflege mit Storytelling

Storytelling verpackt Kernaussagen oder Werbebotschaften in emotionale Geschichten, die am besten noch ein Happy End haben. Dabei steht aber immer die Geschichte, und nicht das Produkt respektive die Marke im Vordergrund. Je aufwendiger Storytelling inszeniert wird, umso größer die Chancen auf eine hohe Publikums- und Medienresonanz. Das haben neben der Telekom auch Vodafone, Red Bull, Mercedes Benz und Apple bewiesen, die quasi Vorreiter spektakulärer Storytelling-Inszenierungen sind.

Dahinter stecken jedoch riesige Budgets, die sich ein kleines oder mittelständisches Unternehmen kaum leisten kann. Die gute Nachricht lautet aber: Gutes Storytelling ist unabhängig von der Unternehmensgröße. Dass man auch mit kleinem Budget eine aufmerksamkeitsstarke Marketingkampagne aufziehen kann, beweist zum Beispiel das Unternehmen Walters mit seinem Saftladen: zur Website

Fazit: Das Zusammenspiel von Zielseite und Seeding (dt.: Streuung), zum Beispiel via Newsletter-Versand oder Social Media Kommunikation ist essentiell für den Erfolg einer Online Marketing Kampagne mit Storytelling.

SEO alleine garantiert noch keinen Umsatzwachstum im Onlinehandel!

Viele Seitenaufrufe aber keine Verkäufe? Schlechte Usability sorgt für Umsatzstagnierung!

„Es sind oft banale Dinge, die den Verkaufsprozess ins Schleudern bringen“, weiß Julian Raab, Geschäftsführer der POM Online Marketing Agentur. Eigentlich haben Unternehmen, deren Internetseite häufig angeklickt werden, bis dahin alles richtig gemacht. Die meisten haben SEO-Maßnahmen angewandt, um die Sichtbarkeit ihrer Produkte oder Services für avisierte Zielgruppen in den Suchmaschinen zu erhöhen und können sich über gute Platzierungen (Rankings) freuen.

Nur, was helfen viele Seitenansichten, wenn darüber hinaus keine Verkäufe stattfinden?

Durch gezielte Suchmaschinenoptimierung (SEO) können Besucherströme ganz gezielt auf eine Homepage, respektive Produkt- oder Serviceseite gelenkt werden. Ein Indiz für gutes SEO ist, wenn sich nach der Maßnahmen mehr Besucher auf der Seite tummeln als vorher. Damit ist die Aufgabe aus SEO-Sicht erfüllt, aber nicht aus der Sicht von Online Marketing. Aufgabe des Online Marketing ist es nun, die Erwartungshaltung der Besucher zu erfüllen. Wird ein Internetauftritt dem nicht gerecht, verliert der User das Interesse und wendet sich ganz schnell wieder ab. Eine vertane Chance!

„Gebt den Besuchern eures Onlineshops das, was sie brauchen und macht sie so zu Kunden!“

Mit Tools wie Google Analytics lässt sich das Besucherverhalten auf einer Internetseite leicht nachvollziehen. Man sieht, wie viele Besucher auf der Seite waren, wie hoch die Absprungraten sind und wie lange die Verweildauer der User ist. Folgende Infos lassen darauf schließen, dass der Seitenbesucher nicht das gefunden hat, wonach er gesucht hat:

Negativ-Indikatoren sind

• kurze Verweildauer
• hohe Absprungraten
• viele Abbrüche des Bestellprozesses
Treffen ein oder mehrere Negativ-Indikatoren zu, besteht dringender Handlungsbedarf. Dies alles sind ernstzunehmende Belege dafür, dass die Seite nicht zum Verkauf bzw. zu einer Handlung des Users animiert – auch wenn sie SEO-konform aufgebaut sein mag. Das ruft wiederum Online Marketing Profis auf den Plan, um gute Besucherzahlen auch in gute Verkaufszahlen zu konvertieren.

Die wichtigsten Schritte für einen verkaufsstarken Internetauftritt

1. Die Usability-Analyse

Die Usability-Analyse stellt die Benutzer- und Bedienerfreundlichkeit eines Onlineauftritts auf den Prüfstand. Darin werden folgende Fragen beantwortet

  • landet der vom User eingegeben Suchbegriff auch wirklich auf der relevanten Seite des Anbieters?
  • wie übersichtlich ist die Seite aufgebaut, bzw. erkennt der Besucher auf den ersten Blick, worum es geht?
  • sind alle zentralen Infos zu einem Produkt oder Service „above the fold“, also auf den ersten Bildschirmblick, lesbar?
  • ist die Navigation/Menüführung einfach (one click) oder wird der Besucher über Umwege zu weiteren Interessenschwerpunkten bzw. zum Bestellprozess weitergeleitet?

2. Erfolgreiche Verkaufsförderung

Welche verkaufsfördernden Maßnahmen sind integriert, die  Besuchern und potenziellen Kunden

  • Sicherheit geben, zum Beispiel über sichere Bezahlfunktionen und Shop Siegel wie „Trusted Shop“.
  • Vertrauen erwecken und Seriosität vermitteln,  zum Beispiel durch glaubwürdige Kundenbewertungen und Infos mit belegtem Wahrheitsgehalt. Prüfsiegel wie TÜV etc. sind weitere vertrauensbildende Maßnahmen.
  • Transparenz bieten, über Kosten, Produktinformationen, Bestellprozesse und Lieferkosten.

FAZIT: Nach SEO warten also noch umfangreiche Aufgaben, die sich der Verkaufsstrategie und Usability widmen, sowohl technisch als auch inhaltlich. Wer diese Aufgaben – mit oder ohne externe Hilfe – erfolgreich meistert, darf sich nicht nur guter Besucherzahlen erfreuen sondern auch von guten Umsätzen profitieren.

WDF*IDF Tool

WDF*IDF Tool: Schnelle Hilfe zur Erstellung und Prüfung von suchmaschinenoptimiertem Content.

Es gibt viele Tools, die die Arbeit als Texter / in für suchmaschinenoptimierten Content erleichtern. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, um welche Art von Texte es sich handelt: Produktbeschreibung, Unternehmensprofil, Pressemitteilung, Hintergrundinfos und so weiter.

Wer gefühlte tausend Texte über die verschiedenen Modelle einer Infrarotheizung schreiben muss – das mal als Beispiel – stößt schnell an seine Grenzen, wenn es um Unique Content geht. Und einzigartige, nicht duplizierte Texte sind nun mal wichtig, um mit frischen Inhalten aus der Masse herauszustechen und eine positive Bewertung (Ranking) für die Website in den Suchmaschinen Google & Co. zu erzielen.

Als Texterin arbeite ich gerne mit dem WDF*IDF Tool.
Um was geht es dabei?

Um die Bedeutung einer WDF*IDF Analyse für die Content-Erstellung und -Prüfung zu verstehen, hole ich etwas aus. Wir wissen, dass rein Keyword-optimierte Texte auf Density (Keyword Dichte) längst out sind. Semantik lautet heute das Zauberwort, um einen suchmaschinenfreundlichen Text mit dem Fokus auf einen (oder mehrere) Hauptsuchbegriff /e zu schreiben. Das erfordert Kreativität.

WDF*IDF zur Inspiration beim Texten

Nehmen wir das Beispiel „Infrarotheizungen“. Gier gilt es, alternative semantische Beschreibungen zu finden, die das Produkt / die Sache beschreiben, ohne jedes Mal ein und dasselbe Wort / Bezeichnung zu verwenden. Zum Beispiel: Heizung mit Infrarot, Infrarot Heizkörper, mit Infrarot heizen etc. Man spricht auch von „Terms“ – das englische Wort für „Bezeichnung“. Besonders dann, wenn man viel Content zu ein und derselben Sache / Produkt erstellen muss, gehen irgendwann die Ideen aus. Wie kann mir ein WDF*IDF Tool dabei helfen? Ganz einfach, indem es Terms, also semantische Bezeichnungen, vorschlägt, welche die Suchmaschine als relevant erachtet.

Am Beispiel des neuen – übrigens kostenfreien – WDF*IDF Tools von OnpageDoc unter www.wdfidf-tool.com lässt sich die Vorgehensweise in den Worten der Herausgeber wie folgt erklären:

„Wähle den zu analysierenden Text oder Quellcode Deiner Seite aus und lass Dir per Knopfdruck anzeigen, welche Terme fehlen oder verändert werden sollen. So kannst Du effizient eine Content Optimierung für Deine Haupt- und Unterseiten vornehmen.“

Wir haben das Tool getestet und so einfach,
schnell und effizient, wie es sich anhört, ist es auch!

Gut gefallen hat uns der Wettbewerbsvergleich, den das Tool ermöglicht. Ich gebe in das Tool die URLs der wichtigsten Mitbewerber ein und schau mir an, mit welchen Terms diese gut ranken. Natürlich greife ich die wichtigsten Terms bei der Texterstellung, beziehungsweise -optimierung für mein Projekt auf, um mindestens mit der Konkurrenz inhaltlich gleichzuziehen und bestenfalls zu überholen.

WDF*IDF zur suchmaschinenrelevanten Textprüfung

Voraussetzung einer Analyse ist bestehender Text, den man mit dem WDF*IDF Tool prüfen lassen kann. Wenn es um komplett neuen Content geht, orientiert man sich zunächst an der für die Seite relevanten Keywordanalyse mit Hauptsuchbegriffen und Proof-Keys. Tipps zur Keyword-optimierten Texterstellung könnt ihr auch in unserem Blog unter: Content is king“ oder … nachlesen.

Den Text gibt man dann in das Tool ein und erhält eine Analyse mit Vorschlägen zur Verbesserung. Gleiches gilt für bestehende Inhalte auf einer Webseite, die suchmaschinenoptimiert werden soll. Die Analyse deckt Schwachstellen im Text in Bezug auf die Verwendung semantischer Suchbegriffe auf. Daran lässt sich gut anknüpfen, um den Text SEO-konform zu überarbeiten.

Neben dem kostenlosen WDF*IDF Tool von OnpageDoc (www.wdfidf-tool.com) gibt es der Vollständigkeit halber noch folgende Anbieter, die das Tool zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung stellen:
onpage-tool.de
onpage.org/lp/wdf/
seobility.net/wdf-idf-tool/

Growth Hacking / Growth Marketing

Growth Hacking – ein Thema im Online-Marketing, das polarisiert und gleichzeitig spaltet.

Du hast ein vollkommen neue Website, Null Bekanntheit und große Wachstumsziele? Um den gewünschten Umsatz und die Popularität zu erreichen, könnte die Antwort: Growth Hacking lauten! Worum es dabei geht und weshalb viele Online-Marketer eine „Hassliebe“ dafür empfinden, darauf wollen wir in diesem Beitrag näher eingehen.

Was ist Growth Hacking?

Die Bezeichnung „Growth Hacking“ kommt aus dem Englischen und bedeutet frei übersetzt die Verbreitung von Inhalten mit dem expliziten Ziel, Wachstum von Usern, Lesern, Klicks zu generieren.

Wiki definiert Growth Hacking wie folgt:

„Growth Hacking ist eine Marketing-Technik, die von Startups entwickelt wurde, um mit Kreativität, analytischem Denken und dem Einsatz von Social Media den Absatz zu fördern und Bekanntheit zu erlangen.“

Elegant beschrieben, aber der Zusatz „Hacking“ impliziert bereits, dass die Technik eine gnadenlose Strategie verfolgt, um den Bekanntheitsgrad eines Produkts oder einer Dienstleistung zu erhöhen. Aber ist wirklich jedes Mittel recht, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erlangen? Laut Growth Hackern lautet die Antwort: Ja! Die systematische, zielgruppenorientierte Ansprache von potenziellen Konsumenten in den populärsten Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, LinkedIn zeige Erfolg … und koste wenig.

Genau an dieser Stelle scheiden sich die Geister. Jedes Unternehmen / jede Agentur muss für sich entscheiden, wo die eigenen, unternehmensethischen Grenzen liegen.

Fakt ist: Growth Hacking eröffnet viele Möglichkeiten, sprengt unter Umständen den Rahmen, erfordert unkonventionelles Handeln und neue Sichtweisen.

Zusammenfassung: Growth Hacking ist eine aggressive, wachstumsorientierte Technik, die auch mit begrenztem Budget erfolgreich den Bekanntheitsgrad steigert!

Was ist Growth Marketing?

In Deutschland ist „Growth Hacking“ eher unter der Bezeichnung „Growth Marketing“ bekannt. Ein Grund dafür ist sicher die negativ besetzte Bezeichnung des Worts „Hacking“, von dem man sich abgrenzen will. Zum anderen verdeutlich der Zusatz „Marketing“, dass diese Technik ein Teil des Online Marketings ist. Schließlich bilden wichtige Elemente aus SEO (Suchmaschinenoptimierung), Webseiten- und Suchbegriffsanalyse und Content-Strategien die Basis für Growth Marketing und bieten wichtige Synergien.

Wie funktioniert Growth Marketing

Die Dimensionen von Growth Marketing beschreibt Björn Tantau, Internet Marketing Spezialist – wie wir finden sehr anschaulich und einprägsam – in seinem aktuellen Newsletter, dessen Inhalte wir an dieser Stelle veröffentlichen. Den Download von „17 goldene Growth Marketing Regeln“ gibt es unter: http://bjoerntantau.com/downloads/17-goldene-growth-marketing-regeln-von-bjoerntantau-com.pdf

17 goldene Growth Marketing Regeln“ von Björn Tantau

„Growth Marketing“ leitet sich unmittelbar von „Growth Hacking“ ab, denn letztendlich geht es einfach nur darum, alle funktionierenden Methoden zu verfeinern, zu erweitern und immer intensiver anzuwenden – zum Wohle deines eigenen (Internet) Marketings …

Das tust du so lange, bis du dein Marketing-Ziel erreicht hast – und dann machst du weiter!

Vorab noch ein Hinweis: Einige dieser Regeln sind offensiv – das ist Absicht: Verwende sie also bitte nur, wenn du damit definitiv kein Problem hast …

Hier sind die 17 goldenen Growth Marketing Regeln:

1. Niemand hat auf dich oder dein Produkt gewartet!

Wenn du nicht aktiv auf potenzielle Kunden zugehst, dann wird niemand von dir und/oder deinem Produkt Kenntnis nehmen.

2. Alle Menschen wollen ihre grundsätzlichen essentiellen Bedürfnisse befriedigen!

Das gilt übrigens auch für dich und für dein digitales Wachstum ist es wichtig, diese Bedürfnisse zu befriedigen (oder ein bestimmtes davon).

3. Viele erinnern sich nicht daran, was sie im Internet gelesen haben!

Die meisten User nutzen das Internet als Unterhaltungskanal; entsprechend hartnäckig musst du deine Botschaft oder die Vorteile deines Produkts verbreiten.

4. Alle erinnern sich daran, wie sie sich fühlen!

Sei nützlich für deine User und mach etwas, dass ihnen weiterhilft oder ein akutes Problem löst – so bleibst du bei deinen Usern in positiver Erinnerung.

5. Marketing-Maßnahmen, über die sich alle beschweren, funktionieren sehr oft sehr gut!

Du musst bereit sein, Risiken einzugehen, dich so von der Masse abzusetzen und darfst keine Angst vor Gegenwind, Hatern und Neidern haben.

6. Alle klicken auf Werbung, auch wenn sie denken, es nicht zu tun!

Es kommt darauf, wie wertvoll deine Werbung ist – wenn sie den Usern nützt und ihnen Vorteile bietet, wird sie auch geklickt.

7. Die User lieben Lösungen und hassen Probleme wie die Pest!

Sorg einfach für Lösungen und erlöse die User von ihren Problemen: Je mehr du den Menschen hilfst, desto besser werden sie sich dauerhaft an dich erinnern.

8. Alle Marketing-Methoden funktionieren besser, wenn du ein gutes System hast!

Planlosigkeit ist der Tod jedes Wachstums: Je strategischer und sinnvoller du vorgehst, desto erfolgreicher wirst du sein.

9. Jedes System kann ausgehebelt werden!

Auch deins? Das kommt darauf an, wie gut es ist – grundsätzlich aber kannst du die Schwächen anderer Systeme für dein Wachstum ausnutzen.

10. Ausreichende Ressourcen lösen jedes Skalierungs-Problem!

Je mehr Zugriff du auf für dich passende und lukrative Ressourcen du hast, desto mehr User wirst du erreichen und zu Kunden machen können.

11. In der Regel folgen dir die User fast immer!

Wenn du ihnen etwas bieten kannst, das für sie von Vorteil ist: Versuche nicht, mit minderwertigen Inhalten zu überzeugen, denn das wird auf keinen Fall funktionieren.

12. Gute Marketer gehen an die Grenzen!

Dabei kann es passieren, dass Grenzen überschritten werden: Tu immer genau das, was im Rahmen deiner Wachstums-Strategie notwendig ist und was du mit deinem Gewissen vereinbaren kannst.

13. Großartige Marketer gewinnen!

Es kann sein, dass du nur dann gewinnst, wenn du eine Grenze überschreitest – tu das, wenn du mit den Konsequenzen leben kannst.

14. Es gibt kein organisches Wachstum!

Niemand „findet“ deinen Content einfach so, es gibt immer einen Hebel, der einen Prozess in Gang gesetzt hat: Sorg dafür, dass man auf dich und deinen Content/deine Produkte deutlich aufmerksam wird.

15. Viele große Firmen sind mit hartnäckigen/dubiosen Methoden erfolgreich geworden!

Egal, ob man Betriebssysteme oder Browser auf Computern vorinstalliert hat oder ob die User sich gegenseitig durch Einladungen auf Social Games „aufmerksam gemacht“ haben – solche Methoden haben zu viel Wachstum beigetragen.

16. Es gibt keine schlechte Presse!

Altes Schauspieler-Sprichwort: „Was ist schlechter als schlechte Presse? Gar keine Presse!“

17. Deine User wollen glücklich und zufrieden sein!

Gib deinen Usern und potenziellen Kunden genau das, was sie wollen: Mach sie glücklich und erreiche, dass sie sich wirklich wohlfühlen.

Tipps zum rechtssicheren Bloggen: werben in Blogs

Das Thema Werbung ist ein immer wiederkehrendes Brennpunktthema für Blogger und Agenturen. Im Grunde werden drei Fragen diskutiert:

  • Was ist erlaubt,
  • was gilt als Schleichwerbung
  • und wie wird Werbung gekennzeichnet?

Blogs werden als Verkaufsinstrument immer wichtiger. Und das gilt nicht nur für das Unternehmen, das in einem Corporate und / oder externen Blog über Produkte und produktrelevante Themen berichtet beziehungsweise berichten lässt. Auch Online Marketing Agenturen nutzen Blogs als Medium, um Internetseiten respektive wichtigen Key-Produkten ihrer Kunden eine höhere Aufmerksamkeit zu verleihen – für den Leser und für die Suchmaschine.

Gesetze zum Schutz der Verbraucher gelten auch für Blogs

Wer als Blogger über ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Dienstleistung berichtet, bewegt sich bereits in einer Grauzone. Wer Produktbewertungen mit einer eindeutigen, werblichen Absicht veröffentlicht, muss diese kennzeichnen – so schreibt es der Gesetzesgeber vor. Keyword-optimierte Blogspots, die innerhalb des Textes über einen Suchbegriff auf einen gewerblichen Anbieter verlinken, ohne dies eindeutig als Werbung zu deklarieren, gelten demnach als Schleichwerbung (verdeckte Werbung) und können zur Anzeige gebracht werden. Autsch, das trifft auf etliche Agenturen zu, die künstliche Blogs erzeugen, um auf dieser Art und Weise die Domains ihrer Auftraggeber zu puschen. Für Blogs gilt das Telemediengesetz, das eindeutig festlegt, dass “kommerzielle Kommunikation” als solche gekennzeichnet sein muss – ansonsten drohen Abmahnungen. Und man stolpert über eine anderes Gesetz: das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

Jedermann kann sich bei der Wettbewerbszentrale über einen Wettbewerbsverstoß beschweren.
Quelle: Wettbewerbszentrale Bad Homburg

Der Gesetzesgeber verbietet darin Unternehmen, redaktionelle Inhalte zu Zwecken der Verkaufsförderung “entgeltlich zu platzieren” beziehungsweise Werbung als Information zu tarnen.
Von der Abmahnungsgefahr einmal abgesehen, erwecken solche verdeckten Werbemaßnahmen nicht gerade Vertrauen beim Nutzer und kompromittieren die Wertigkeit und Seriosität des Blogs.

Artikelmarketing: Blogposts verkaufen

Ein in den USA sehr erfolgreiches Konzept sind verkaufte Blogposts. Etablierte Blogger bloggen hier im Kundenauftrag über ein Produkt oder eine Dienstleitung und erhalten dafür Geld. In Amerika werden so ganze Artikelreihen auf prominenten Blogs veröffentlicht, deren werblicher Hintergrund jedoch deutlich gekennzeichnet ist / sein sollte. Wer als Blogger über eine große Leserschaft verfügt, kann so gutes Geld verdienen, läuft jedoch Gefahr, für seine Leser an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Wer sich dafür interessiert, kann sich auf der Plattform Ranksider, einem Marktplatz für Blogger und Auftraggeber, über aktuelle Ausschreibungen informieren.

Affiliate Marketing mit und für Blogs

Die populärste Einkommensquelle für Blogger in Deutschland ist jedoch Affiliate Marketing. Es handelt sich dabei um Partnerprogramme. Der Blogger empfiehl bestimmte Produkte auf seiner Seite und erhält eine Provision vom Hersteller, sobald ein Leser über das vom Hersteller bereitgestellte Werbemittel, zum Beispiel Banner oder Produktlink, eine Bestellung auf der Produktseite des Partners tätigt. Wichtig ist, dass die Empfehlung eindeutig gekennzeichnet ist. Und vor allem sollte man sich nicht durch zu viele Partnerwerbungen das Vertrauen seiner Leser verscherzen.

Mit dem Blog Geld verdienen ist absolut okay, sofern man sich

  1. an die Spielregeln hält, also redaktionelle Beiträge und Werbung ganz klar voneinander trennt
  2. und kommerzielle Ziele nicht über die ursprüngliche Idee stellt und sich somit sehr schnell das Vertrauen seiner Leser verscherzt.

Content Strategien und Content Marketing in sozialen Netzwerken

Teil II

Facebook – Content für die die Kommunikationsplattform

Wer als Unternehmen eine Message hat, sollte darüber reden. Und was eignet sich im Internet besser, als das soziale Netzwerk Facebook. Die virtuelle Kommunikationsplattform bietet Onlineshops sowie Dienstleistern, Herstellern und Beratungsunternehmen mit einem Internetauftritt attraktive Möglichkeiten, um

  • mit „Followern“ in den direkten, persönlichen Dialog zu treten
  • Interaktivität zu schaffen durch Gewinnspiele und Wettbewerbe, Aufrufe, Einladungen und mehr
  • dem Leser Mehrwert durch interessante Posts (Beiträge) zu bieten um ihn zu Informieren und zu unterhalten
  • und Neukunden zu gewinnen, indem interessante Posts von der Facebook-Gemeinde geteilt werden und somit neue Leser erreichen, die zu potenziellen Käufern werden.

Um diese Ziele zu erreichen, sollte eine Strategie entwickelt werden, die einen konstanten Informationsfluss und die Betreuung von Beiträgen gewährleistet.

Und genau an dieser Stelle lassen viele gewerbliche Facebook-Auftritte sehr zu wünschen übrig. Sie verschenken einfach wertvolles Potenzial. Die Realität sieht in vielen Fällen nämlich so aus: ab und zu wird ein mehr oder weniger langweiliger bis nichtssagender Beitrag geschaltet, der weder Info- noch News-Charakter hat. Kommentare wie „ Das ist toll“ oder ähnliche sehen gezwungen aus und stehen unkommentiert auf der Seite, die Anzahl der Follower stagnier oder ist sogar rückläufig.

Das ist ein typisches Beispiel für ein Unternehmen, das zwar erkannt hat, dass Facebook eine wichtige Plattform ist, aber keinen Plan hat, wie damit umzugehen ist und welche Potenziale Facebook bietet. Social Media Aktivitäten nur als Spielwiese zu betreiben ist längst nicht mehr zeitgemäß. Es kostet das Unternehmen nicht nur unnötig Geld und Ressorsen, es schadet mit unter auch dem Ruf.

Facebook Marketing ist nichts für Praktikanten! Social Media Aktivitäten gehören in die Hände des Chefs, einer Agentur oder einem Social Media Manager des Unternehmens selbst. Einem Praktikanten mit einer solchen diffizilen Aufgabe zu beauftragen ist ein absolutes No-Go!!

Content Marketing Strategie für Facebook

Bevor Sie sich für Facebook entscheiden, entwerfen Sie eine Strategie für die Inhalte. Auch hier empfiehlt sich ein Redaktionsplan, in dem langfristig redaktionelle Inhalte respektive Posts inklusive deren Veröffentlichungstermine festgelegt werden. Jeder, der Facebook beitreten will, muss sich darüber im Klaren sein, dass die Betreuung und Pflege der Kommunikationsplattform zeit- und arbeitsaufwendig ist, wenn man es richtig machen will. Nicht selten sitzt der Chef / die Chefin oder ein verantwortlicher Mitarbeiter bis weit nach Feierabend und beantwortet Fragen der Facebook-Community. Damit sind wir beim nächsten Punkt: Verantwortlichkeit. Damit alle Maßnahmen aus dem Redaktionsplan auch 1:1 umgesetzt werden, muss geklärt sein, wer die Einstellung der Posts und die Betreuung der Facebook-Seite übernimmt. Schnelle Reaktionen auf Fragen und Kommentare der Community-Mitglieder sind wichtig für eine erfolgreiche Kommunikation.

Themen für Facebook

Wählen Sie Themen, die möglichst von allgemeinem Interesse sind, die einen News-Charakter haben und dem Leser Mehrwert bieten. Die Themen müssen nicht immer aus dem Angebotsportfolio generiert werden, sondern können auch aus themenrelevanten Topics bestehen. Wichtig ist, dass die Themen auf die Facebook Zielgruppe zugeschnitten sind und Interesse, Emotionen und Anteilnahme wecken oder Kaufanreize schaffen.

Hier zwei Beispiele zur Veranschaulichung:

  1. Die Facebook Seite eines Hundefuttershops greift auch Themen aus dem Tierschutz auf
    mit dem Schwerpunkt auf Hunde.
  2. Ein Anbieter für Diätprodukte bietet seinen Lesern regelmäßig Gesundheits- und Fitnesstipps
    sowie tolle Rezepte zum Abnehmen

Wie gewinne ich Fans bzw. Follower auf Facebook

Um viele Fans, also Follower, zu gewinnen eignen sich zum Beispiel Aktionen / Challenges, die zur einer Teilnahme aufrufen. Als Lockmittel und Belohnung (Incentivierung) gibt es entweder tolle Gewinne. Aber auch Aufrufe, zum Beispiel zu einer Spendenaktion für bedürftige Menschen oder Tiere, sprechen viele Menschen an, die so zu Fans, Followern und Markenbotschafter werden.

Vefrgessen Sie bitte gleich die Möglichkeit, von anderen Facebook-Seiten Follower anzuwerben oder bei ebay zu kaufen etc. – dafür gibt es sogar kommerzielle Anbieter. Dazu zählt auch die Strategie nicht weniger Agenturen, die ihre Mitarbeiter sehr bestimmt dazu auffordern, Facebook-Seiten von Kunden zu „Liken“ – das halten wir für unseriös und letztendlich uneffektiv! Mal ehrlich: wer Follower „kauft“ kann zwar eine tolle Anzahl an „Likes“ vorweisen, die aber wenig Qualität besitzen. So gewonnene Follower interessieren sich nicht wirklich für die Seite und werden in den seltensten Fällen zu ernsthaften Kunden.

Mit der richtigen Content Strategie Fans werben

„Teilen“ ist der Schlüsselbegriff zum Auf- und Ausbau einer starken Facebook-Fangemeinde. Je interessanter die Nachrichten, desto größer das Interesse und umso höher die Chance, dass darüber geredet und der Beitrag mit vielen neuen Facebook Mitgliedern geteilt wird.

In nächsten Beitrag geht es weiter mit Content Strategien und Content Marketing mit dem Schwerpunkt auf Blogs, Foren, Newsletter etc.

Hat Matt Cutts das Google Update verpennt?

Er ist der Guru für alle SEOs – Matt Cutts, der auf seinem BlogMatt Cutts: Gadgets, Google, and SEO“ regelmäßig aktuelles und spannendes Insiderwissen preisgibt. Wie kommt es, dass der Google Experte ganz offensichtlich und entgegen aller Ankündigungen des neuen Google Updates seinen eigenen Blog nicht mobil optimiert hat?

Und das, obwohl seit Wochen von nichts anderem die Rede ist als vom neuen Google Update, das für den 21. April geplant ist. Wer bis dahin seinen Internetauftritt nicht für mobile Anwendungen optimiert hat, und kein barrierefreies Webdesign zur Nutzerfreundlichen Bedienbarkeit für mobile Endgeräte bereitstellt, wird an Sichtbarkeit verlieren.

Warum stellt Cutts, der Google Guru schlechthin und Vorbild für SEOs aus aller Welt, keine mobil optimierten Inhalte auf seinem Blog zur Verfügung? Nachlässigkeit, oder Absicht? Makes you think, doesn’t it?!

Vorbild hin oder her – was immer ihn dazu bewegt oder besser nicht bewegt hat, ein gutes Vorbild zu sein und das Update hinsichtlich der Usability ignoriert, darüber wird er seine Fangemeinde hoffentlich bald aufklären. Was uns als SEO-Dienstleister, Online Marketer und Webseitenbetreiber jedoch mehr interessieren sollte ist:

sind unsere und die Webseiten unserer Kunden tauglich für mobile Anwendungen?
Oder sind gute Rankingergebnisse, in die viel Arbeit geflossen ist, in Gefahr?

Um das herauszufinden, gibt es verschiedene Tools, mit denen man die mobile Tauglichkeit eines Internetauftritts prüfen kann, zum Beispiel das Google Testing Tool.

Worum geht’s eigentlich beim „Mobile Friendly“ Update von Google

Vorweg ein paar Fakten: im Jahr 2014 nutzten 69 Prozent der Internetnutzer das Internet mobil (Quelle: Statista). Damit hat sich die Zahl der mobilen Nutzer im Vergleich zum Jahr 2012 verdoppelt. Das Google Update trägt der zunehmenden Bedeutung der mobilen Internetnutzung via Smartphone und Tablet PC Rechnung. Modifizierte Suchfunktionen für mobile Geräte mit einem autonomen Algorithmus können bewirken, dass sich die Suchergebnisse von denen auf dem Laptop oder PC unterscheiden. Apps, die auf dem Smartphone installiert sind, gewinnen als Indikator für das Nutzerverhalten an Bedeutung. Die mit der App verknüpften Seiten werden bei Suchanfragen priorisiert. Das zum inhaltlichen Teil des Google Updates.

Die äußeren Parameter einer mobilfreundlichen Internetseite sind:

  • die Lesbarkeit (Schriftgröße, Schriftart, Abstände etc.)
  • Häufung von Links
  • Festlegung des mobilen Darstellungsbereichs.
  • Google Update wird nur auf mobilen Devices (Smartphones)
    Auswirkungen haben!
    John Mueller, Google Webmaster Central am 26.02.2015

Google Update: Höchste Zeit zu reagieren

Ob Matt Cutts das Google Update für seinen Blog verpeilt hat, ist offen. Wichtig ist, dass wir ihn nicht verschlafen! Wer seine Webseite rechtzeitig mobil tauglich machen will, sollte jetzt Expertenhilfe in Anspruch nehmen. Die Cleveren unter uns Online Marketing Strategen haben natürlich schon längst vorgebeugt – vorbildlich mit unserer eigenen Seite und natürlich auch für unsere Auftraggeber! 😉

Content Management und Content Marketing Strategie

Teil I

Content Management und Content Marketing Strategie
Content Management und Content Marketing Strategie

Content Management und Content Marketing sind zwei Begriffe aus dem Onlinemarketing, die sich auf die Entwicklung, Positionierung und Verwaltungen von Website relevanten Inhalten beziehen.

Wie bereits im Artikel „Content is king“ beschrieben, sind informative und zugleich suchmaschinenoptimierte Inhalte Dreh- und Angelpunkt für einen erfolgreichen Internetauftritt. Dabei bieten sich verschiedene Möglichkeiten, Inhalte zu produzieren und platzieren.

Unter dem Begriff Content Marketing werden alle Maßnahmen zusammengefasst,
die durch Texte Mehrwert für eine Website generieren – für User und Suchmaschinen

Content Marketing Strategie

Bevor es mit der Texterstellung überhaupt losgehen kann, sollte eine Content Strategie für die Webseite erarbeitet werden. Darin werden alle Möglichkeiten betrachtet und ausgewertet, wie, wann und wo Inhalte geschrieben und platziert werden. Dabei sollte der Blick über die eigene Website hinausgehen. Wichtig für das Content Management sind nämlich auch soziale Medien wie Facebook und Twitter, Google Plus, themenrelevante Blogs, Online PR Maßnahmen etc. Da kommt einiges zusammen. Deshalb ist es wichtig, eine klare Content Strategie zu entwickeln, um Inhalte zielführend, konsequent und kontrollierbar zu produzieren und zu platzieren. Um einen Überblick über die Fülle an redaktionellen Inhalten und Veröffentlichungskanälen Onsite sowie Offsite zu behalten, empfiehlt es sich, einen Redaktionsplan zu erstellen.

Content Marketing – mit einem Redaktionsplan Ziele definieren, Content managen und den Überblick behalten

I. Content Strategie für den Internetauftritt

Die Content Strategie bezieht sich zum einen auf Inhalte, die auf der Webseite veröffentlicht werden sollen. Ziel ist es, den Leser über Produkte/Dienstleistungen zu informieren und zum Kauf bzw. zu einer Handlung (z.B. Mitglied werden, Newsletter abonnieren, spenden) aufzufordern. Die Content Strategie orientiert sich an der Webseiten-Struktur, die sich rudimentär wie folgt darstellt

  1. Startseite
  2. Angebot mit a. Kategorie- und b. Produktseiten
  3. Themenwelten (optional)
  4. FAQs oder Wissenswertes(optional)
  5. Landingpages (optional)
  6. Über uns (optional)
  7. Kontakt
  8. Impressum & Rechtliches

Für die Punkte 1 – 4 müssen anbieterspezifische Inhalte erstellt werden.

zu 1. Content-Strategie für die Startseite

Die Startseite ist die Visitenkarte des Unternehmens und beantwortet alle W-Fragen des Lesers: Wer –Was-Wann –Wo-Wie-Warum. Der Leser erhält einen Überblick über das Angebot und die Alleinstellungsmerkmale des Anbieters/der Produkte respektive Dienstleistungen. Auch für die Suchmaschine ist die Startseite superwichtig, denn sie wird vom Webcrawler* als erstes unter die Lupe genommen. Um eine gute Sichtbarkeit, engl.: Ranking, zu erzielen, muss der Text suchmaschinenfreundlich aufbereitet werden. Das bedeutet: alle wichtigen Suchbegriffe werden in dem Startseitentext aufgegriffen, strategisch wichtige interne Verlinkungen mit Ankertexten vorbereitet. Nach unserer Erfahrung ist eine Textlänge von mindestens 200 Wörtern ein SEO-Kriterium zur positiven Bewertung der Webseite.

*Ein Webcrawler ist ein Computerprogramm, das automatisch das World Wide Web durchsucht und Webseiten analysiert.(Quelle: wikipedia.org)

Konfliktpotenzial: viele Webseiteninhaber legen allergrößten Wert auf Grafiken, Bilder oder Animation, welche die Startseite dominieren sollen. Was sie nicht wissen ist, dass Google & Co. graphische Darstellungen nicht als relevanten Inhalt bewerten. Hier muss ein Kompromiss zwischen dem ästhetischen Anspruch und SEO-relevantem Content gefunden werden.

zu 2.a) Content-Strategie für Kategorieseiten

Hier ist mit einer Kategorieseite eine Produktübersichtsseite gemeint. Auch diese Seite erfüllt zwei Aufgaben: erstens, dem Leser eine Übersicht über die Produkte und relevante Informationen zu der Produktkategorie zu geben und zweitens, mit der Seite Relevanz für die Suchmaschine zu schaffen. Aus SEO-Sicht bieten Kategorieseiten wunderbares Potenzial, um weitere produkt- bzw. themenrelevante Suchbegriffe im Text zu platzieren. Voraussetzung zur Durchführung dieser Content-Strategie ist eine Kategorisierung der Produkte / Angebote, die auf der Webseite beworben / vorgestellt werden sollen. Eine saubere, zielgruppenorientierte Suchbegriffsanalyse liefert alle wichtigen Informationen für die Texterstellung der Kategorieseite.

Achtung: Viele Onlineshops vertun die Chance, mit Kategorieseiten SEO relevante Inhalte zu kreieren.

Zu 2.b) Content-Strategie für Produktseiten

Auf Produktseiten werden Artikel oder Dienstleistungen detailliert beschrieben, um dem Leser möglichst alle relevanten Inhalte zum Produkt zu liefern. Je verständlicher und korrekter ein Produkt beschrieben ist, umso einfacher wird dem Kunden die Kaufentscheidung gemacht. Produktseiten haben ebenfalls tolles Potenzial für suchmaschinenoptimierten Content. Auch hier ist eine Keyword Analyse die Basis für Content, der von Google & Co. positiv bewertet wird.

Zu 3. Content-Strategie für Themenwelten

Tchibo, Otto und der Onlineshop von RAABoThermmachen es vor: sie bieten ihren Lesern Themenwelten, mit denen sie sich identifizieren können. Eine einfache und clevere Idee, die zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt:

  • mit allerlei Wissenswerten und Tipps wird dem Leser ein Mehrwert geboten. Er erhält zum Beispiel Antworten auf Fragen wie: Wie gestalte ich meinen Garten? Welche Modefarben sind im Frühjahr aktuell? Was bringt eine Terrassenheizung? Themenwelten schaffen Kaufanreize, ohne plakativ zu sein. Eine elegante Überleitung zu den zum Thema passende Produkte befriedigt das Kaufinteresse.
  • aus SEO-Sicht eignen sich Themenwelten hervorragend, um wichtige themen- und zielgruppenrelevante Suchbegriffe zu vertexten.

Zu 4. Content-Strategie für FAQs und Wissenswertes

Kategorien auf der Webseite, die mit FAQ (Frequently Asked Questions) oder Wissenswertes betitelt sind, sind dankbare Bereiche, um beispielsweise folgendes vorzustellen:

  • erklärungsbedürftige Produkte zu beschreiben
  • auf Anwendungen einzugehen
  • häufig gestellte Fragen von Interessenten zu beantworten
  • Hintergründe zu beleuchten
  • Studien, Zertifikate oder ähnliches

Auch für diesen Bereich behalten wir SEO für die Content-Strategie im Hinterkopf. Die Basis bildet wieder einmal eine Suchbegriffsanalyse, in der recherchiert wird, was User interessiert. Daraus werden Fragen und Antworten erarbeitet, die eine hohe Publikumsrelevanz haben – und der Suchmaschine signalisieren: hier gibt es wichtige Infos zum Thema XY.

Zu 5. Content Strategie für Landingpages (Zielseiten)

Landingpages, zu Deutsch: Zielseiten, erfüllen eine wichtige Aufgabe. Sie befriedigen inhaltlich eine Suchanfrage, sei es im Rahmen einer AdWords-Kampagne oder der organischen Suche nach einem bestimmten Schlüsselwort, engl.: Keyword. Eine Landingpage ist im klassischen Sinn eine reine SEO-Seite, die vorrangig auf ein Keyword oder eine Keyword-Kombination abgefasst ist. Das heißt aber nicht, dass Sie dem Leser keinen Mehrwert bieten und dem Shop-Betreiber keine Umsätze generieren kann. Diese wichtigen Zielvorgaben werden bei der Erstellung von Landingpages leider immer noch allzu oft vernachlässigt. Anstatt dessen werden Keyword-optimierte Landingpages irgendwo versteckt in ein „Glossar“ gestellt in der Hoffnung, die Suchmaschine wird sie schon finden. „Vertanes Potenzial!“, lautet unsere Meinung dazu! Außerdem sind die Erfolgsaussichten, mit derart einfach gestrickten Landingpages heutzutage eine Rankingverbesserung zu erzielen, gering.

Zu 6. Content Strategie für „Über uns“ – Unternehmensdarstellung

Wer diesen Menüpunkt für wichtig erachtet, kann die Seite ebenfalls nutzen, um neben wichtigen Infos zum Unternehmen auch wichtige Suchbegriffe zu platzieren. Außerdem eignet sich die Seite, um einer Message/Unternehmensphilosophie ein klares Profil zu geben. Zum Beispiel: Umweltfreundlichkeit, faire Arbeitskonditionen, Umweltbewusstsein, soziales Engagement etc..

Zusammenfassung

Content ist ein umfangreiches Thema, das strategisches Know-how und eine klare Fokussierung auf die Zielsetzung einer Webseite voraussetzt. Content Management ist Teamarbeit von Textern, Analytikern, Programmierer und dem Kunden. Mit einem Redaktionsplan lassen sich alle Zielvorgaben transparent erfassen, Maßnahmen planen und kontrollieren.

Im nächsten Beitrag geht es weiter mit Content Strategien und Content Marketing in sozialen Netzwerken und auf externen Seiten.